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Kursnummer: 2016-099

Rechenschwach, lernschwach, oder...? Qualitative Förderdiagnostik für Menschen mit diagnostisch-therapeutischen Aufgaben

am 05.10.2016 (09:00 - 16:00 Uhr)

Wenn Kinder und Jugendliche an der Mathematik zu scheitern drohen, werden sie früher oder später auf das Vorliegen einer Lernstörung getestet. Doch mancher psychologische Testbefund deckt sich nicht mit den Erfahrungen der Eltern und Lehrerinnen.
So kommt es vor, dass eine Rechenschwäche entweder gar nicht oder erst nach Jahren attestiert wird, obwohl das betroffene Kind schon seit langem Schwierigkeiten mit Zahlen hat. Ein anderes gilt als „nicht rechenschwach“, weil seine Probleme in Mathematik mit einer allgemeinen Lernschwäche erklärt werden könnten.
So bleibt die wichtigste Frage erstmal offen: Was hilft dem Kind?
Solche Widersprüche lassen sich mithilfe der „Qualitativen Förderdiagnostik“ meist auflösen. Diese Methode interessiert sich für die Qualität des Rechnens – vom mathematischen Verständnis über die Rechenwege bis zu typischen Fehlern.
Sie hilft erfassen, wie weit das rechnerische Denken entwickelt ist und wie Fehlleistungen beim Rechnen zustande kommen.
Mit qualitativen Methoden lässt sich genau bestimmen, in welchem Lernbereich Förderbedarf besteht und bei welchen Lerninhalten eine Fördermaßnahme ansetzen muss, um erfolgreich zu sein. Im ersten Seminarteil wird eine praxisbezogene Einführung in die Problematik mathematischer Lern- und Entwicklungsstörungen, ihrer Diagnostik und Behandlung gegeben.
Anschließend werden an Fallbeispielen verschiedene Methoden aus dem Repertoire qualitativer Dyskalkuliediagnostik erarbeitet und für die praktische Anwendung eingeübt. Indem sie ihr diagnostisches Repertoire um qualitative Elemente bereichern, werden Teilnehmerinnen in die Lage versetzt, differenzierte und gut begründete Förderempfehlungen zu geben.

Zielgruppen: Das Seminar richtet sich an Sonderpädagoginnen, Ergotherapeutinnen, (Schul)Psychologinnen, Kinderärzte oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und andere, die beruflich mit der Diagnostik von Lernschwierigkeiten und Teilleistungsstörungen befasst sind. Berufsanfänger sind willkommen.

 

Seminarleitung:

Ulf Grebe
Dipl.-Pädagoge M.A., Dyskalkulietherapeut, Lernmusiktherapeut, Lerntherapeutisches Zentrum Rechenschwäche/ Dyskalkulie, Köln


Seminargebühr:

Kursgebühr: 140,00 Euro je Teilnehmer
max. 25 Teilnehmer

 

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