So kommen Sie zu uns!

 
Der erste Schritt
Wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung Ihres Kindes machen, wenden Sie sich zunächst an Ihren behandelnden Kinderarzt.
Er entscheidet, ob eine Frühförderung als Komplexleistung für das Kind ratsam ist und stellt dann ggf. eine Verordnung (ein „Rezept“) für eine Eingangsuntersuchung für die „Komplexleistung“ aus.
 
Die Verordnung
Diese Verordnung muss der Kinderarzt auf dem Verordnungsmuster 16 ausstellen. Die Kosten für die Komplexleistung werden damit nicht auf sein Heilmittelbudget angerechnet. Allerdings darf er dem Kind während der gesamten Komplexleistung keine Heilmittel aus demselben Grund verordnen.
 
Der Text muss lauten:
  
Mit dieser Verordnung wenden Sie sich an eine unserer Behandlungsstellen.
Unsere Behandlungsstellen sind in Bayenthal, Bocklemünd, Braunsfeld, Chorweiler, Ehrenfeld, Kalk, Meschenich und Mülheim. mehr über die Behandlungsstellen
 
Die Diagnostik
Daraufhin erfolgt bei uns die interdisziplinäre Diagnostik, bei der eine medizinische und eine entwicklungspsychologische Untersuchung stattfinden.
Die medizinische Untersuchung wird entweder in unserer kinderärztlichen Abteilung in Ehrenfeld oder in den jeweiligen Behandlungsstellen durchführt. Die psychologische Diagnostik findet immer in vor Ort in den Behandlungsstellen statt.
 
Der Förder- und Behandlungsplan
Wenn die Diagnostik ergibt, dass die „Komplexleistung“ erforderlich ist, stellen wir für das Kind einen Förder- und Behandlungsplan zusammen. Diesen Plan besprechen wir mit Ihnen und schicken ihn zur Genehmigung an die Leistungsträger (gesetzliche Krankenkassen, Sozialhilfeträger Stadt Köln). Wird der Förder- und Behandlungsplan bewilligt, übernehmen diese die Kosten in der Regel für ein Jahr; eine Verlängerung der Behandlung ist gegebenenfalls möglich.
Wenn sich bei der Diagnostik herausstellt, dass das Kind keine Komplexleistung Frühförderung benötigt, beraten unsere Mitarbeiter-/innen Sie ggf. im Hinblick auf andere Möglichkeiten der frühen Hilfe.
 
Die Förderung und Behandlung
Die Förderung und Behandlung des Kindes erfolgt nun auf der Grundlage des individuell erstellten Förder- und Behandlungsplanes. Alle Elemente der Förderung und Behandlung werden von unseren Mitarbeiter/-innen in unseren Behandlungsstellen erbracht. Das kann durch eine Einzelbehandlung oder in einer Kleingruppe sein. Aber auch beide Angebote gleichzeitig oder nacheinander sind möglich – je nachdem, was für das Kind sinnvoll ist. mehr zur Förderung und Behandlung
 
Elternberatung
Mit der Therapie der Kinder einhergehend, beraten wir die Eltern und andere Bezugspersonen und arbeiten mit Kindergärten, Ärzten und Beratungsstellen zusammen.
 
Dauer der Therapie
Die Mindestdauer einer Therapie beträgt sechs Monate, i. d. R. jedoch ein Jahr; ggf. kann eine Verlängerung beantragt werden. Wir können die Kinder behandeln, bis sie in die Schule kommen, sofern dies die Bewilligung des Förder- und Behandlungsplan vorsieht.
 
Haben Sie noch Fragen?
Sind Sie sich nicht sicher, ob die oben beschriebene Vorgehensweise die richtige für Ihr spezielles Anliegen oder für Ihre Fragestellung ist? Dann rufen Sie uns bitte an! Wir besprechen mit Ihnen, ob unser Angebot grundsätzlich für Ihr Kind in Frage kommt und vermitteln Sie ggf. weiter. hier geht´s zur Kontaktaufnahme